Werte schaffen mehr Wert

Tradition und Innovation bilden das Fundament unserer gemeinsamen Erfolgsgeschichte. Wir alle sind es, die unsere Werte und unsere Philosophie achtsam leben und pflegen. Wir alle sind es, die unsere Arbeitskultur prägen und auch nach Aussen tragen. 
Damit schaffen wir wiederum Wert für die Bewohnerinnen und Bewohner, deren Angehörige, für unsere Gesellschaft und natürlich für uns Mitarbeitende selbst.


Unsere Werte

Unsere Werte sind das Herzstück der pflegimuri. Sie verbinden uns, geben Sicherheit und schaffen ein Klima von Vertrauen und Wertschätzung. Partnerschaft, Freiheit, Perspektive und Wohlbefinden machen unseren Alltag lebendig und machen die pflegimuri zu einem Ort, an dem Menschen gerne zusammenkommen, wirken und wachsen.

Partnerschaft
Besser leben und leben lassen

Bei uns erlebst du eine «Du-Kultur» mit einem offenen Austausch und transparenter Kommunikation. Du wirkst in einem freundlichen und humorvollen Umfeld, das auf Wertschätzung und Verbundenheit basiert. So individuell wir sind, so natürlich und authentisch verhalten wir uns auch. Wir hören zu, vertrauen einander und lernen voneinander. Kurze Entscheidungswege, die Einhaltung von Versprechen und eine konstruktive Fehlerkultur fördern unseren Zusammenhalt und geben uns Sicherheit. Bei Problemen gehen wir aufeinander zu und finden gemeinsam eine gute Lösung.

Freiheit
Rundum zufrieden

Gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern gestalten wir den Alltag in der pflegimuri nach der wegweisenden Betreuungsphilosophie MEINE 24 STUNDEN. Das ist unser erfolgreicher Weg, die Lebensqualität von Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Mitarbeitenden zu verbessern. Eine Philosophie der Selbstbestimmung, die Gestaltungs- oder Lebensräume mit reduzierten Vorgaben und Regeln schafft. Du hast so mehr Spielraum, deiner Kreativität freien Lauf zu lassen oder spontan zu agieren. Es ist eine schöne Erfahrung und Bereicherung für alle, die zu unserem Team stossen. Zudem wirst du in dem guten Gefühl bestärkt, nach jedem Arbeitstag etwas sehr Sinnvolles geschafft zu haben.

Perspektive
Eine aussichtsreiche Perspektive

In unserem modernen und innovativen Arbeitsumfeld begleiten, unterstützen und befähigen wir dich im Berufsalltag und in deiner beruflichen Entwicklung. Wir alle haben unterschiedliche private und berufliche Bedürfnisse und Ziele. Deshalb setzen wir uns für eine lebensorientierte Personalentwicklung ein und gestalten mit dir zusammen deine Zukunft. Wir möchten, dass du dein Talent und dein Potenzial mit Leidenschaft und Freude entfalten kannst. Hier kannst du viel bewirken, Ideen einbringen und mitgestalten.

Wohlbefinden
Was für ein schöner Arbeitsplatz

Wir haben Glück, in diesem prachtvollen und gepflegten ehemaligen Benediktinerkloster arbeiten zu dürfen. Die eindrückliche Architektur, die einladenden Parkanlagen mit dem Gemüse- und Kräutergarten, die vielfältigen Erholungszonen, das feine Restaurant und die ausgezeichnete Infrastruktur tragen zu unserer einzigartigen Arbeitsatmosphäre bei. In der pflegimuri bewegst du dich in einer inspirierenden Umgebung mit viel Raum für Entfaltung und Begegnung. Herzlichkeit und Toleranz sind an jeder Ecke spürbar. Hier kommst du gerne hin, hier fühlst du dich wohl, hier macht Arbeiten einfach mehr Spass.

Mehr als ein Arbeitsort: Einblicke in unseren Alltag

7:08 Uhr

Gespräch mit René Neiger, Gärtner, Infrastruktur & Betrieb

08:12 Uhr

Gespräch mit Brigitte Strebel, Fachfrau, Kultur & Freiwilligenarbeit

9:06 Uhr

Gespräch mit Pascal Losenegger, Koch, Hotellerie (Küche)

10:08 Uhr

Gespräch mit Tamara Moser, Pflegefachperson HF und Berufsbildnerin, Pflege und Betreuung

10:47 Uhr

Gespräch mit Andrea Nölly, Leiterin, Qualität

11:12 Uhr

Gespräch mit Thekla Winiger, Co-Leiterin, Textile Dienste

13:32 Uhr

Gespräch mit Rita Lanz, Leiterin Hausdienst, Hotellerie

14:25 Uhr

Gespräch mit Vanessa Weiss, Aktivierungs‑ & Betreuungsfachperson, Pflege & Betreuung

15:57 Uhr

Gespräch mit Pascale Guggenbühl, Fachfrau, Human Resources & Bildung

16:12 Uhr

Gespräch mit Rita Guggemoos, Mitarbeiterin, Empfang / Bewohneradministration

7:08 Uhr

Gespräch mit René Neiger, Gärtner, Infrastruktur & Betrieb

1Weshalb hast du dich bei der Stellensuche für die pflegimuri entschieden?

Die Aufgabe hat mich sofort gereizt. Als «Murianer» in Muri zu arbeiten, ist für mich besonders attraktiv. So kann ich in meiner Heimatregion tätig sein und gleichzeitig etwas Sinnvolles tun.  

2Wie sieht dein typischer Arbeitstag/Arbeitsablauf aus?

Kein Tag ist wie der andere. Der Tagesablauf hängt stark von der Jahreszeit und dem jeweiligen Wetter ab, sodass sich die Tätigkeiten von Tag zu Tag verändern.  

3Welche Hauptaufgaben und Herausforderungen prägen deinen Alltag?

Ich kümmere mich um den kompletten Unterhalt aller Gartenflächen rund um die pflegimuri, den Pflegi‑Friedhof und die Überbauung Chatzenbach. Dabei erledigen wir alles selbst – vom kleinen Blumenstrauss bis zum Bagger‑Einsatz. Die grössten Herausforderungen sind das wechselhafte Wetter, die unterschiedlichen Jahreszeiten und mein persönlicher Berufsstolz, stets das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

4Was gefällt dir besonders gut an deinem Job?

Ich kann die Umgebung aktiv mitgestalten und so direkten Einfluss nehmen. Der Garten bietet immer wieder Raum für kreative Lösungen, und die tägliche Arbeit im Grünen ist für mich ein grosser Pluspunkt.

5Was gefällt dir besonders am Unternehmen pflegimuri?

Der Garten selbst ist das Herzstück unserer Einrichtung. Die moderne Einstellung und die Bereitschaft, Neues zu integrieren, verhindern Stillstand und schaffen ein innovatives Arbeitsumfeld.  

6Wie seid ihr im Team organisiert?

Wir haben einen Leiter, einen stellvertretenden Leiter und dann die Leitung Garten. Darüber hinaus gibt es weitere Aufgabenbereiche, die wir gemeinsam koordinieren. 

7 Wie erlebst du den Teamspirit?

Im Team B+T ist das Arbeitsklima sehr gut – wir unterstützen uns gegenseitig, teilen unser Wissen und halten zusammen.  

8Wie würdest du die Arbeitskultur beschreiben?

Unser Team arbeitet auf Augenhöhe. Jede Meinung wird gehört, und die Zusammenarbeit ist geprägt von Respekt und Wertschätzung.  

9Welchen Rat würdest du jemandem geben, der neu in deinem Fachbereich starten möchte?

Hab Freude an deinem Beruf und gib diese positive Energie weiter. Ein motiviertes Herz macht die tägliche Arbeit viel leichter.  

10Wie fördert ihr die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt?

Der Team‑Rapport und regelmässige Sitzungen halten uns alle informiert und sorgen dafür, dass wir stets auf dem gleichen Stand sind. Gemeinsame Grillabende sowie das Weihnachtsessen stärken das Gemeinschaftsgefühl. Und das gesellige Fyrobig-Bier darf natürlich auch nicht fehlen.

11Wie wichtig ist dir die Freiheit, Entscheidungen eigenständig zu treffen? Stichwort Selbstbestimmung?

Sehr wichtig – das vereinfacht viele interne Abläufe und fördert die Kreativität.

12Was war bisher dein schönster, emotionalster Moment bei der pflegimuri?

Eine Bewohnerin nannte mich «Engel», weil ihr der Garten so gut gefällt. Die schönsten Komplimente kommen immer von den Bewohnerinnen und Bewohnern.  

13Welche Möglichkeiten zur Weiterbildung und beruflichen Weiterentwicklung bieten sich in deinem Bereich?

Man hört nie auf zu lernen. Der Fokus liegt zunehmend auf Ökologie und Biodiversität im Garten. Wir nutzen externe Weiterbildungen, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.  

14Welche beruflichen Ziele möchtest du noch erreichen?

Die aktuelle Position gefällt mir sehr gut, aber sage niemals «nie».

08:12 Uhr

Gespräch mit Brigitte Strebel, Fachfrau, Kultur & Freiwilligenarbeit

1Weshalb hast du dich bei der Stellensuche für die pflegimuri entschieden?

Ich kenne die pflegimuri bereits seit meiner Kindheit. Von langjährigen Mitarbeitenden habe ich erfahren, dass es ein toller Arbeitsplatz ist.

2Wie sieht dein typischer Arbeitstag/Arbeitsablauf aus?

Zu Beginn checke ich die E‑Mails und bespreche im Team, welche kulturellen Angebote (Konzerte, Ausflüge, Kino, Vorlesen, Spaziergänge oder Vorträge …) wir für unsere Bewohnerinnen und Bewohner planen. Anschliessend organisiere ich die Veranstaltungen selbst oder unterstütze meine Kollegin dabei und begleite die Anlässe, wann immer es möglich ist. Darüber hinaus erstelle ich die Monatspläne für die Events und Gottesdienste und nehme regelmässig an Sitzungen teil.

3Welche Hauptaufgaben und Herausforderungen prägen deinen Alltag?

Unser Ziel ist, für die Bewohnerinnen und Bewohner möglichst abwechslungsreiche Angebote zusammenzustellen. Wir müssen dafür sorgen, dass genug Unterhaltung vorhanden ist, ohne dass es zu viel wird. Und dass für jede und jeden etwas dabei ist.

4Was gefällt dir besonders gut an deinem Job?

Meine Arbeit ist sehr abwechslungsreich und interessant. Ich organisiere im Büro Ausflüge und Unterhaltungsangebote und bin anschliessend persönlich bei den Bewohnerinnen und Bewohnern dabei. Es ist wichtig zu sehen, wie es Ihnen gefallen hat. So bin ich von der Idee bis zum Erlebnis involviert und erfahre viel Wertschätzung.

5Was gefällt dir besonders am Unternehmen pflegimuri?

Ich arbeite seit Anfang April hier. Besonders gefällt mir der sehr menschliche und freundliche Umgang unter den Mitarbeitenden.

6Wie seid ihr im Team organisiert?

Wir bilden zu zweit das Team «Kultur‑ und Freiwilligenarbeit». Ich bin zu 40 % beschäftigt, meine Kollegin zu 60 %. Gemeinsam gehören wir zum Bereich Betreuung.

7Wie erlebst du den Teamspirit?

Sehr wohlwollend, unterstützend und wertschätzend. Das motiviert mich jeden Tag.

8Wie würdest du die Arbeitskultur beschreiben?

Ich erlebe eine aufmerksame und achtsame Arbeitskultur, in der das Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner stets im Mittelpunkt steht.

9Welchen Rat würdest du jemandem geben, der neu in deinem Fachbereich starten möchte?

Sei offen für Neues, habe Freude am Zusammenarbeiten und am Zusammensein mit Menschen und bringe viel Begeisterung fürs Organisieren mit.

10Wie fördert ihr die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt?

Wir machen gemeinsame Pausen und Mittagessen, was den Austausch im Team stärkt. Der regelmässige und offene Dialog sorgt dafür, dass alle gut informiert und eingebunden sind.

11Wie wichtig ist dir die Freiheit, Entscheidungen eigenständig zu treffen? Stichwort Selbstbestimmung?

Ich schätze das Vertrauen, das mir geschenkt wird. Ich organisiere gern eigenständig, kann mich aber gleichzeitig gut in ein Team einordnen und kooperativ arbeiten.

12Was war bisher dein schönster, emotionalster Moment bei der pflegimuri?

Das Frühlingsfest – vom frühen Morgen bis spät am Abend – war ein absolutes Highlight. Darüber hinaus sind es die vielen kleinen Momente: ein Lächeln im Gesicht einer Bewohnerin/eines Bewohners. Ein dankbares Wort oder ein freudiges Zwinkern können mich auch sehr berühren.

13Welche Möglichkeiten zur Weiterbildung und beruflichen Weiterentwicklung bieten sich in deinem Bereich?

Ich interessiere mich für eine Weiterbildung in Office 365 und bin generell offen für neue Lernangebote, die meine Arbeit unterstützen.

14Welche beruflichen Ziele möchtest du noch erreichen?

Ich möchte weiterhin mit meiner sinnvollen Arbeit für Abwechslung und Unterhaltung der Bewohnerinnen und Bewohner sorgen und damit die Lebensqualität im Haus weiter steigern.

9:06 Uhr

Gespräch mit Pascal Losenegger, Koch, Hotellerie (Küche)

1Weshalb hast du dich bei der Stellensuche für die pflegimuri entschieden?

Weil der Arbeitsort in der Nähe meiner Familie liegt und mir ein guter Ausgleich zwischen Arbeit und Privatleben sehr wichtig ist. Ausserdem die langfristige Perspektive, was für mich ein grosser Pluspunkt war.

2Wie sieht dein typischer Arbeitstag/Arbeitsablauf aus?

Mein Arbeitstag startet morgens um 7:30 Uhr mit dem Mise en place und der Produktion fürs Mittagsmenü sowie diverse Bankette. Um 8:50 Uhr gibt es dann ein kurzes «time out» mit der Küchenleitung, bei dem alle Tagespunkte und wichtigen Infos besprochen werden. Danach, ab etwa 9:05 Uhr, produziere ich Speisen für unsere Bewohnerinnen und Bewohner, den Mahlzeitendienst, das Rote Haus, verschiedene Anlässe sowie für das Restaurant benedikt, inklusive externer Gäste und Personalessen. Um 10:50 Uhr beginnt der Mittagsservice, danach habe ich von 13:00 bis 13:50 Uhr Mittagspause. Nach der Pause stehen Aufräumarbeiten vom Mittagsservice auf dem Programm, die Produktion des Abendessens für die Bewohnerinnen und Bewohner, weitere Anlässe sowie Reinigungsarbeiten, bis ich um 15:30 Uhr nochmal eine kurze Pause mache. Ab 15:45 Uhr schicken wir das Abendessen, räumen auf und reinigen abschliessend die Küche.

3Welche Hauptaufgaben und Herausforderungen prägen deinen Alltag?

Jeder Tag ist anders, das macht meinen Alltag abwechslungsreich, aber auch herausfordernd. Zu meinen Hauptaufgaben zählen die Zubereitung der Mahlzeiten sowie die Koordination aller Abläufe in der Küche.

4Was gefällt dir besonders gut an deinem Job?

Mir gefällt besonders die Vielseitigkeit. Ich habe mit verschiedenen Bereichen zu tun, wie den Bewohnerinnen und Bewohner, dem Mahlzeitendienst, dem Roten Haus, diversen Festen oder dem Restaurant benedikt. Auch der Kontakt mit den Bewohnerinnen und Bewohner macht mir grosse Freude.

5Was gefällt dir besonders am Unternehmen pflegimuri?

Ich finde die bereichsübergreifende Zusammenarbeit super. Man kennt sich und hilft sich gegenseitig, unabhängig von der eigenen Position oder Abteilung.

6Wie seid ihr im Team organisiert?

In der Küche haben wir klare Aufgabenbereiche, aber wir helfen uns immer gegenseitig. Wir organisieren uns jeden Tag selbst und so funktioniert es, auch wenn viel los ist.

7Wie erlebst du den Teamspirit?

Der ist bei uns sehr ausgeprägt. Wir unterstützen uns bei Engpässen. Dafür ist unsere offene Kommunikation im Team unerlässlich.

8Wie würdest du die Arbeitskultur beschreiben?

Bei uns hat Sauberkeit und Hygiene oberste Priorität, um die Gesundheit unserer Bewohnerinnen und Bewohner nicht zu gefährden. Ausserdem haben wir ein grosses Bewusstsein für Ernährungsthemen und stimmen die Zubereitung genau auf die speziellen Bewohnerinnen und Bewohner ab. So zum Beispiel bei pürierten Speisen, Intoleranzen, Allergien oder Schluckbeschwerden.

9Welchen Rat würdest du jemandem geben, der neu in deinem Fachbereich starten möchte?

Mein wichtigster Tipp ist: Geduld haben! Die Abläufe und die vielen speziellen Anforderungen wie etwa Diäten, Allergien oder individuelle Wünsche, brauchen Zeit, bis man sie ganz verstanden hat. Man sollte sich nicht stressen lassen, wenn am Anfang noch nicht alles rund läuft.

10Wie fördert ihr die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt?

Wir machen jeden Morgen ein kurzes «time out», bei dem wir den Tag und meistens auch schon den nächsten besprechen. So sind wir alle auf dem gleichen Stand und können offene Fragen klären. Gemeinsame Pausen sind uns ebenfalls wichtig. Und wenn jemand Hilfe braucht, unterstützen wir uns gegenseitig.

11Wie wichtig ist dir die Freiheit, Entscheidungen eigenständig zu treffen? Stichwort Selbstbestimmung?

Selbstbestimmung im Job ist für mich sehr wichtig. Gerade in hektischen Situationen muss ich schnell und flexibel Entscheidungen treffen können. Gleichzeitig sind aber auch klare Regeln und eine gute Kommunikation wichtig, damit das Team in die gleiche Richtung arbeitet.

12Was war bisher dein schönster, emotionalster Moment bei der pflegimuri?

Es gibt viele kleine, schöne Momente. Manchmal reicht da schon ein kurzes Gespräch mit einer Bewohnerin oder einem Bewohner. Ein ganz besonderes Highlight für mich war aber Weihnachten mit allen im Festsaal – das war wirklich ein emotionaler Moment.

13Welche Möglichkeiten zur Weiterbildung und beruflichen Weiterentwicklung bieten sich in deinem Bereich?

Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit, die Ausbildung zum eidg. Dipl. Küchenchef zu absolvieren.

14Welche beruflichen Ziele möchtest du noch erreichen?

Irgendwann will ich eine leitende Position in der Küche übernehmen und die Zusammenarbeit im Team weiter stärken.

10:08 Uhr

Gespräch mit Tamara Moser, Pflegefachperson HF und Berufsbildnerin, Pflege und Betreuung

1Weshalb hast du dich bei der Stellensuche für die pflegimuri entschieden?

Ich schätze den freundlichen und familiären Umgang untereinander sehr. Und der kurze Arbeitsweg bedeutet für mich auch Lebensqualität.

2Wie sieht dein typischer Arbeitstag/Arbeitsablauf aus?

Kein Tag ist wie der andere. Obwohl ich meinen Tagesplan im Voraus habe, kommen immer wieder aktuelle Themen meiner Lernenden und Studierenden hinzu, die ich gerne mit einbeziehe. 

3Welche Hauptaufgaben und Herausforderungen prägen deinen Alltag?

Ich begleite meine Schützlinge bei den Themen, die sie gerade beschäftigen – das reicht von alltäglichen Lerninhalten bis hin zum Umgang mit Tod und anderen herausfordernden Situationen. Ein zentraler Bestandteil ist es, Organisation und Struktur in den Lernprozess zu bringen, sodass die Lernenden die gestellten Herausforderungen bewältigen können.  

4Was gefällt dir besonders gut an deinem Job?

Der Umgang mit jungen Menschen ist gleichzeitig die grösste Herausforderung und die schönste Aufgabe, die es gibt. Ich erhalte viel Vertrauen, darf eigenständig arbeiten und Entscheidungen treffen. Zudem werde ich aktiv miteinbezogen und kann meine Ideen einbringen.

5Was gefällt dir besonders am Unternehmen pflegimuri?

Der familiäre Umgang miteinander, die sehr gute Teamarbeit und die flexiblen Arbeitszeiten machen das Unternehmen für mich besonders attraktiv.  

6Wie seid ihr im Team organisiert?

Neu habe ich eine Kollegin an meiner Seite, mit der ich mich regelmässig austauschen kann. Zusätzlich nutzen wir  digitale Kommunikationsmittel, um den Informationsfluss zu gewährleisten.  

7Wie erlebst du den Teamspirit?

Der Teamspirit ist sehr gut: Wir helfen einander, jeder ist für jeden da, und das schafft ein starkes Gemeinschaftsgefühl.  

8Wie würdest du die Arbeitskultur beschreiben?

Die Arbeitskultur ist wertschätzend, bereichernd und vertrauensvoll. 

9Welchen Rat würdest du jemandem geben, der neu in deinem Fachbereich starten möchte?

Sammle Erfahrungen, mache Fehler, reflektiere dich regelmässig und versuche, dich jeden Tag zu verbessern. Auch aus schwierigen Situationen lässt sich das Beste herausholen, wenn man sie als Lernchance nutzt.  

10Wie fördert ihr die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt?

Durch Teamevents, gemeinsame Pausen und einen kontinuierlichen Austausch bleibt das Wir‑Gefühl stark.  

11Wie wichtig ist dir die Freiheit, Entscheidungen eigenständig zu treffen?  Stichwort Selbstbestimmung?

Sehr wichtig – es gibt mir das Gefühl, dass meine Meinung gefragt ist und ich ein wichtiger Bestandteil der pflegimuri bin. 

12Was war bisher dein schönster, emotionalster Moment bei der pflegimuri?

Ein Lernender von mir hat trotz einer unberechenbaren Krankheit seinen Abschluss bestanden. Er hat die nötige Motivation und Unterstützung von der pflegimuri erhalten und konnte sein Ziel erreichen.  

13Welche Möglichkeiten zur Weiterbildung und beruflichen Weiterentwicklung bieten sich in deinem Bereich?

Ich besuche aktuell den SVEB‑Kurs, auf dem ich meine Fähigkeiten im Umgang mit Auszubildenden weiter vertiefen kann. 

14Welche beruflichen Ziele möchtest du noch erreichen?

Ich möchte weiterhin selbstbestimmt arbeiten, meine Ideen einbringen und zusätzlich ÜK‑Tage an der OdA (Organisation der Arbeitswelt Gesundheit) geben, um mein Wissen weiterzugeben und mein Fachgebiet zu stärken.  

10:47 Uhr

Gespräch mit Andrea Nölly, Leiterin, Qualität

1Weshalb hast du dich bei der Stellensuche für die pflegimuri entschieden?

Ich habe ganz gezielt nach einem grossen, innovativen Arbeitgeber gesucht und war beeindruckt von den viel­schichtigen Fachstellen und Expertisen. Die wertschätzende Haltung, die ich tagtäglich bei «MEINE24STUNDEN» erlebt habe, rundete das positive Bild ab. Die Stelle im Qualitäts‑Management war für mich deshalb perfekt – ich wollte sie unbedingt haben.   

2Wie sieht dein typischer Arbeitstag/Arbeitsablauf aus?

Mein Tag besteht zu einem grossen Teil aus Arbeit am PC und zahlreichen Meetings. Der Mix aus analytischer Denkarbeit und persönlichem Austausch macht den Arbeitsalltag spannend und abwechslungsreich.   

3Welche Hauptaufgaben und Herausforderungen prägen deinen Alltag?

Ich entwickle, setze um und überwache das Qualitätsmanagement, bereite interne und externe Audits (z. B. sanaCERT, qualité palliative) vor, führe sie durch und bearbeite die Nachbereitung. In Fachgruppen bringe ich mein Fachwissen ein, manage Verbesserungen über CIRS‑Meldungen und «zündende» Ideen und erstelle die erforderlichen Berichte für den Kanton und die interne Nutzung. Zudem koordiniere ich die internen Fortbildungen im Pflegebereich.

4Was gefällt dir besonders gut an deinem Job?

Im Qualitätsmanagement habe ich meine Traumstelle gefunden. Die Position ist enorm vielschichtig. Ich habe Berührungspunkte zu allen Bereichen der Einrichtung. Das eigenverantwortliche und selbstständige Arbeiten passt perfekt zu meinem Arbeitsstil.  

5Was gefällt dir besonders am Unternehmen pflegimuri?

Für mich ist es ein Privileg, an einem Ort zu arbeiten, an dem fachliche Kompetenz (verschiedene Fachbereiche / medizinisches Team) mit echter Menschlichkeit (achtsam anders) verbunden ist. Innovation und kontinuierliche Weiterentwicklung gehören hier zum gelebten Alltag.  

6Wie würdest du die Arbeitskultur beschreiben?

Als respektvoll und sehr partnerschaftlich. Unterschiedliche Meinungen haben Platz, und die gegenseitige Wertschätzung ist gross.  

7 Wie wichtig ist dir die Freiheit, Entscheidungen eigenständig zu treffen? Stichwort Selbstbestimmung?

Als Familienfrau ist es für mich besonders wichtig, meine Arbeit selbstständig und eigenverantwortlich zu organisieren. Die grosse Flexibilität, der grosse Entscheidungsspielraum und das mir entgegengebrachte Vertrauen ermöglichen mir, Job und Familie gut unter einen Hut zu bringen.

8 Was war bisher dein schönster, emotionalster Moment bei der pflegimuri?

Ein spontaner Moment, der mir lange im Gedächtnis bleibt: Nach einem kurzen Gespräch schenkte mir eine Bewohnerin einen grossen Tulpenstrauss, den sie gemeinsam mit dem Gärtner im Höfligarten gepflückt hatte.  

9Welche Möglichkeiten zur Weiterbildung und beruflichen Weiterentwicklung bieten sich in deinem Bereich?

Im Qualitäts‑Management gibt es zahlreiche Weiterbildungs‑Optionen. Als ich bei der pflegimuri startete, konnte ich zunächst eine Grundausbildung im Qualitätsmanagement absolvieren. Kurz danach folgte eine aufbauende Qualitätsmanagement‑Ausbildung. Nach einer kleinen Verschnaufpause plane ich bereits die nächsten Weiterbildungen. Ich schätze sehr, dass die pflegimuri die Kosten für Fort‑ und Weiterbildungen übernimmt. Das interne Fortbildungsprogramm ist zudem sehr vielfältig und beeindruckend.  

10Welche beruflichen Ziele möchtest du noch erreichen?

Ich möchte das Qualitäts‑Management weiterentwickeln. Es gibt noch viele Ideen, die ich gemeinsam mit meinem Team realisieren möchte.   

11:12 Uhr

Gespräch mit Thekla Winiger, Co-Leiterin, Textile Dienste

1Weshalb hast du dich bei der Stellensuche für die pflegimuri entschieden?

Ich wohne in Muri und schätze den kurzen Arbeitsweg sehr. Das schenkt mir mehr Freizeit und steigert mein Wohlbefinden. Ausserdem habe ich bereits früher bei der pflegimuri gearbeitet, wodurch mir vieles vertraut war. Die Stellenausschreibung passte zudem perfekt zu meiner gewünschten Position.  

2Wie sieht dein typischer Arbeitstag/Arbeitsablauf aus?

Jeder Tag ist ein wenig anders. Mein Alltag besteht aus verschiedenen Arbeiten: diverses managen, Wäsche falten, Wäsche kennzeichnen, Schmutzwäsche sortieren.  Bei Abwesenheit der Leitung übernehme ich teilweise auch organisatorische Aufgaben.  

3Welche Hauptaufgaben und Herausforderungen prägen deinen Alltag?

Die Hauptaufgaben sind das Falten und Kennzeichnen der Wäsche von  Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Objektwäsche wie auch das Sortieren nach Wohngruppe. Besonders wichtig ist dabei, die Namen korrekt zuzuordnen – es kommt häufig vor, dass mehrere Personen den gleichen Nachnamen haben oder sehr ähnliche Namen.

4Was gefällt dir besonders gut an deinem Job?

Der Job ist sehr abwechslungsreich und ich arbeite in einem eingespielten Team. Ich kann aktiv an Veränderungen mitwirken, Abläufe optimieren und meine Ideen einbringen. Das gibt mir ein starkes Gefühl von Mitgestaltung.  

5Was gefällt dir besonders am Unternehmen pflegimuri?

Mir gefällt die Du‑Kultur unter den Mitarbeitenden und das Leitbild «MEINE24STUNDEN». Das interne Restaurant bietet täglich ein abwechslungsreiches Angebot, das uns stärkt. Zudem ist die pflegimuri sehr offen – Besucher, Bewohner und Mitarbeitende mischen sich, was eine lebendige und positive Energie erzeugt.  

6Wie seid ihr im Team organisiert?

Unsere Aufgaben rotieren nach Möglichkeit täglich, sodass die Arbeit abwechslungsreich bleibt.  

7Wie würdest du die Arbeitskultur beschreiben?

Die Arbeitskultur entwickelt sich stetig weiter, da unser Team aus Menschen verschiedener kultureller Hintergründe besteht. Wie die Kultur gelebt wird, hat direkte Auswirkungen auf das persönliche Wohlbefinden aller Mitarbeitenden.  

8Wie fördert ihr die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt?

Wir versuchen, gemeinsam zu Mittag zu essen und Pausen gemeinsam zu gestalten. Regelmässige Teamsitzungen geben jedem die Möglichkeit, sich einzubringen und den Zusammenhalt zu stärken.  

9 Wie wichtig ist dir die Freiheit, Entscheidungen eigenständig zu treffen? Stichwort Selbstbestimmung?

Es ist mir wichtig, persönliche Anliegen zeitnah mitteilen zu können und ernst genommen zu werden, wenn ich eigenständige Entscheidungen treffe. Diese Freiheit ist ausserdem ein Grund, warum ich ein Teilzeitpensum gewählt habe.  

10Welche Möglichkeiten zur Weiterbildung und beruflichen Weiterentwicklung bieten sich in deinem Bereich?

Interne, fachspezifische Weiterbildungen (z. B. Fleckenbehandlung) stehen zur Verfügung. Zusätzlich gibt es Angebote von Geräteherstellern und von Verbänden.  

13:32 Uhr

Gespräch mit Rita Lanz, Leiterin Hausdienst, Hotellerie

1Weshalb hast du dich bei der Stellensuche für die pflegimuri entschieden?

Ich habe viel Gutes von der pflegimuri durch meinen Sohn gehört, der damals die Lehre zum Fachmann Hauswirtschaft EFZ bei uns gemacht hat. Ausserdem war ich neugierig auf die Philosophie «MEINE24STUNDEN». In den vielen Heimen und Spitälern, in denen ich zuvor tätig war, habe ich so etwas noch nie erlebt – ich wollte wissen, was genau dahintersteckt und wie das Konzept in der Praxis umgesetzt wird.  

2Wie sieht dein typischer Arbeitstag/Arbeitsablauf aus?

Der Tag beginnt mit einem kurzen Team‑Rapport: Wir klären, welche speziellen Aufgaben heute anstehen und wer wo Unterstützung benötigt. Danach mache ich einen Rundgang durch das Haus – sowohl aus personaltechnischer als auch aus qualitativer Sicht. Der übrige Tag besteht aus einer Mischung aus administrativen Aufgaben und Führungsaufgaben: Raum‑ und Ressourcen‑Bewirtschaftung, Qualitätsthemen, Arbeit‑ und Sicherheitsthemen, Hygienemanagement, Bestellungen von Verbrauchsmaterialien und Reinigungschemikalien, Projektarbeiten, Tagesgeschäft, Einsatzplanung sowie die Bearbeitung von Anliegen des Teams, des übrigen Personals und der Bewohnerinnen und Bewohner. Und natürlich die «MEINE24STUNDEN» leben.  

3Welche Hauptaufgaben und Herausforderungen prägen deinen Alltag?

Besonders anspruchsvolle Materialisierungen in einzelnen Gebäuden, die nur sehr schwer zu reinigen sind. Der Denkmalschutz steht dabei oft im Konflikt mit der Praktikabilität – etwa bei äusseren Fenstersprossen, die an Glasscheiben haften bleiben und für die ich eigens Reinigungsutensilien herstellen muss, weil passende Produkte auf dem Markt fehlen. In unserem 24‑köpfigen Team gilt es, allen gerecht zu werden: Mitarbeitende wünschen gleichzeitig Ferien, doch das Haus läuft 365 Tage im Jahr ohne Betriebsferien. Zusätzlich muss ich mit Krankheitsausfällen und kurzfristigen Reisen von Kolleginnen und Kollegen wegen familiärer Notlagen umgehen. Das ständige Spannungsfeld MEINE24STUNDEN zwischen Reinigung und Betreuung stellt eine weitere Herausforderung dar, ebenso wie die sprachlichen Barrieren, die im Austausch mit Bewohnerinnen, Bewohnern und Besuchenden auftreten können.

4Was gefällt dir besonders gut an deinem Job?

Ich schätze die enorme Abwechslung und die Vielfalt der Aufgaben. Kein Tag gleicht dem anderen, und vieles lässt sich nicht im Voraus planen. Es bereitet mir Freude, mit unseren Dienstleistungen so viele Menschen glücklich zu machen. Durch die zahlreichen Schnittstellen zu allen Bereichen im Haus erhalte ich einen umfassenden Überblick und kann eng mit unterschiedlichen Teams zusammenarbeiten. Besonders bereichernd ist die Arbeit mit Menschen aus verschiedenen Kulturen. Und gerade das, was nicht nach Plan läuft, bietet mir die Möglichkeit, aus jeder Situation das Beste zu machen.

5 Was gefällt dir besonders am Unternehmen pflegimuri?

Hier dürfen wir zahlreiche Veränderungen initiieren und umsetzen. Wir gehen mit der Zeit, führen Innovationen ein, die unsere Arbeit deutlich erleichtern. Zudem erhalten wir den nötigen Handlungsfreiraum, um eigene Ideen zu realisieren. Unser Haus unterscheidet sich klar von anderen Einrichtungen – wir sind kein 08/15-Betrieb, sondern besitzen eindeutige Alleinstellungsmerkmale. Wir stehen nicht still: Wir wissen, dass wir uns ständig weiterentwickeln müssen – auch im Rahmen von «MEINE24STUNDEN». Weil Zeit, Kunden und deren Wünsche sich kontinuierlich verändern.

6Wie seid ihr im Team organisiert?

Wir sind ein grosses Team (24 Personen) und auf das ganze Haus verteilt. Das erfordert viel Selbständigkeit von allen Beteiligten. Jeder muss Verantwortung übernehmen. Pro Bereich gibt es zudem eine fachverantwortliche Person, die den Tag mitorganisiert und unterstützt.  

7Wie erlebst du den Teamspirit?

Der Teamspirit ist bereichsübergreifend sehr gut: Bei grossen Anlässen oder Umbauten/Renovationen packen alle mit an, und man kann sich aufeinander verlassen. 

8Wie würdest du die Arbeitskultur beschreiben?

Unsere Arbeitskultur ist offen und transparent – jede Meinung zählt. Es wird viel unternommen, um das Miteinander zu stärken: Anlässe, Ausflüge, Workshops, Klausuren, die Einführung der vier Werte, Infos von der Geschäftsleitung usw.  

9Welchen Rat würdest du jemandem geben, der neu in deinem Fachbereich starten möchte?

Sei offen und neugierig, lebe den «pflegi‑Spirit» und sei mutig. Habe keine Berührungsängste, wenn du Dinge machst, die du aus deiner bisherigen Ausbildung vielleicht nicht kennst (z. B. Arbeiten ohne Berufskleidung, das Konzept «MEINE24STUNDEN»).  

10Wie fördert ihr die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt?

Wir machen alle zwei Wochen einen Znüni-Stammtisch mit dem ganzen Team.

11Wie wichtig ist dir die Freiheit, Entscheidungen eigenständig zu treffen? Stichwort Selbstbestimmung?

Sehr wichtig.

12Was war bisher dein schönster, emotionalster Moment bei der pflegimuri?**

Am meisten berührt mich das Leuchten in den Gesichtern der Bewohnerinnen und Bewohner bei unseren Feierlichkeiten. Sei es an der Weihnachtsfeier, beim Frühlingsfest oder bei anderen Anlässen. Ein besonders intensiver Moment war jedoch, als die Bestatter einen verstorbenen Herrn aus dem Abschiedsraum abgeholt haben. Draussen wartete bereits eine Pflegekraft mit einer Angehörigen. Gemeinsam begleiteten sie den Sarg bis zum Auto. Dieser einfühlsame Abschied hat mich tief bewegt.  

13Welche Möglichkeiten zur Weiterbildung und beruflichen Weiterentwicklung bieten sich in deinem Bereich?

Ein grosser Teil der Schulung findet intern statt. Zum einen ist das Fachwissen da und zum anderen können wir dieses Wissen auf den Betrieb zugeschnitten weitergeben. Das ist ein grosser Mehrwert im Vergleich zu externen Schulungen.

14Welche beruflichen Ziele möchtest du noch erreichen?

Ich will meine persönlichen Ziele erreichen, die ich mir für meinen Bereich gesteckt habe. Danach schauen wir weiter. 

14:25 Uhr

Gespräch mit Vanessa Weiss, Aktivierungs‑ & Betreuungsfachperson, Pflege & Betreuung

1Weshalb hast du dich bei der Stellensuche für die pflegimuri entschieden?

Das imposante Gebäude ist mir sofort aufgefallen hat und einen bleibenden, positiven Eindruck hinterlassen. Die pflegimuri hat mir eine Stelle angeboten, die exakt zu mir passt und in der ich mir eine langfristige Zukunft sehen kann. Ein Plus auf meiner Liste war auch dass ich meine privaten Kleider tragen darf und dass der Bahnhof gleich nebenan liegt.

2Wie sieht dein typischer Arbeitstag/Arbeitsablauf aus?

Jeder Tag ist so einzigartig und vielseitig wie die Menschen, die in diesem Haus leben. Ich plane meine Woche und meine Tage eigenständig, immer ausgerichtet an den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner. Manchmal arbeite ich integrativ in einer Wohngruppe, manchmal biete ich ein Einzel‑ oder Gruppenangebot (therapeutisch oder alltagsgestaltend) an. Zusätzlich organisiere ich wohngruppenübergreifende Aktivitäten und unterstütze bei Anlässen. Nicht zu vergessen sind die sorgfältigen Planungen und die interprofessionellen Abklärungen, die ich regelmässig durchführen muss.  

3 Welche Hauptaufgaben und Herausforderungen prägen deinen Alltag?

Meine zentrale Aufgabe ist es, die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner zu erkennen und durch gezielte Interventionen ihre Lebensqualität zu verbessern sowie ihre Autonomie zu stärken. Die Herausforderung besteht darin, die verfügbaren Ressourcen gerecht auf alle Bewohner zu verteilen, ohne dass jemand zu kurz kommt.  

4Was gefällt dir besonders gut an deinem Job?

Ich schätze die enorme Vielseitigkeit – wir können unserer Kreativität freien Lauf lassen und immer wieder Neues schaffen. Der Beruf ist sehr dankbar: Die Menschen, mit denen wir zusammenarbeiten, zeigen ihre Dankbarkeit und Freude auf unterschiedlichste Weise. Ausserdem erhalten wir viel Freiheit, unsere Arbeit selbst zu gestalten und umzusetzen.  

5Was gefällt dir besonders am Unternehmen pflegimuri?

Ganz klar die gelebte Philosophie «MEINE24STUNDEN». Das sind keine leeren Worte, sondern Werte, die im Alltag sichtbar sind. Ich empfinde die pflegimuri als innovativ und fortschrittlich – das macht mich stolz und ich erzähle anderen gern davon. Neue Ideen werden ernst genommen und erhalten Raum, sich zu entfalten.  

6Wie seid ihr im Team organisiert?

Jede Person ist Ansprechpartner:in für mehrere Wohngruppen und trägt die Verantwortung für die dortige Aktivierung. Darüber hinaus entwickelt und leitet jedes Teammitglied bereichsübergreifende Angebote. In den gemeinsamen Rapports tauschen wir uns aus, bringen unser Fachwissen ein und nutzen individuelle Spezialkenntnisse gezielt.  

7Wie erlebst du den Teamspirit?

Unser Team unterstützt sich gegenseitig, Humor und Leichtigkeit sind uns wichtig, und jeder fühlt sich wertgeschätzt.  

8Welchen Rat würdest du jemandem geben, der neu in deinem Fachbereich starten möchte?

Hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sind notwendig. Oder in anderen Worten «go with the flow». Sei mutig und traue dich, Neues auszuprobieren!  

15:57 Uhr

Gespräch mit Pascale Guggenbühl, Fachfrau, Human Resources & Bildung

1Weshalb hast du dich bei der Stellensuche für die pflegimuri entschieden?

Die pflegimuri bot mir die ideale Kombination aus bekannten Aufgaben und neuen, spannenden Herausforderungen. Von Anfang an spürte ich eine grosse Sympathie für das Team, und die Prioritäten und Werte des Unternehmens stimmten perfekt mit meinen eigenen überein. Ein echtes Plus war auch die Offenheit, meine Hündin mit zur Arbeit bringen zu dürfen, sowie der perfekt kurze Arbeitsweg.

2Wie sieht dein typischer Arbeitstag/Arbeitsablauf aus?

Mein Tag ist hauptsächlich von operativen Tätigkeiten und allen anfallenden Payrollaufgaben geprägt. Der Austausch mit meinen Vorgesetzten und dem Personal ist dabei ein fester Bestandteil. Nicht zu vergessen ist die Morgenpause, die jedes Mal eine willkommene Gelegenheit für einen lockeren Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen aus anderen Verwaltungsbereichen bietet.

3Welche Hauptaufgaben und Herausforderungen prägen deinen Alltag?

Zu meinen Hauptaufgaben gehört die HR-seitige Betreuung des gesamten Pflegebereichs. Ich kümmere mich um alle operativen Aufgaben, die den Mitarbeitenden-Life Cycle betreffen, und bin für die gesamte Lohnbuchhaltung zuständig. Zudem berate und informiere ich Vorgesetzte und Personal umfassend zu Themen wie Arbeitsrecht, Sozialversicherungen und allgemeinen personalrechtlichen Fragen. Auch in verschiedenen Projekten bin ich aktiv involviert.


Die grösste Herausforderung besteht darin, die Vielfalt und die Anzahl der Aufgaben mit den vorhandenen Ressourcen zu koordinieren und immer termingerecht zu erledigen. Hinzu kommt die Notwendigkeit, mit der zunehmend komplexen und vielschichtigen IT-Landschaft im HR stets Schritt zu halten.

4Was gefällt dir besonders gut an deinem Job?

Ich geniesse den vielseitigen Arbeitsalltag, der eine grosse fachliche Tiefe mit sich bringt. Besonders die Payroll-Arbeit gefällt mir, da sie eine spannende Kombination aus Detailgenauigkeit, rechtlichem Fachwissen und dem Verständnis für komplexe Prozessabläufe erfordert. Auch die Zusammenarbeit im Team und im erweiterten Kreis mit der Direktion, dem Kader und allen Mitarbeitenden ist etwas, das ich sehr schätze.

5Was gefällt dir besonders am Unternehmen pflegimuri?

Ganz klar: die pflegimuri ist ein sinnstiftendes, zukunftsweisendes und vorwärtsstrebendes Unternehmen mit einer wunderbaren, offenen Kultur. Man spürt die Zufriedenheit, Erfüllung und Freude der Mitarbeitenden, hier zu arbeiten. Die Werte, für die die pflegimuri einsteht, sind tief verankert und werden gelebt. Besonders hervorheben möchte ich die Offenheit, dass ich meinen Hund mitbringen darf – die pflegimuri denkt in Möglichkeiten und handelt nicht nach strikten Vorgaben.

6Wie seid ihr im Team organisiert?

Unser HR-Team besteht aus der HR-Leitung und aktuell drei Fachpersonen. Jede von uns betreut bestimmte Bereiche HR-seitig und trägt zusätzlich übergeordnete Aufgaben.

7Wie erlebst du den Teamspirit?

Ich erlebe den Teamspirit als äusserst wertschätzend, respektvoll, unterstützend und humorvoll.

8Wie würdest du die Arbeitskultur beschreiben?

Unsere Arbeitskultur ist geprägt von Vertrauen und Respekt. Wir haben eine gute Balance zwischen Eigenverantwortung und Unterstützung. Die Strukturen lassen viel Raum für Mitgestaltung, selbstverantwortliches Arbeiten, eigenständiges Denken und Handeln.

9Welchen Rat würdest du jemandem geben, der neu in deinem Fachbereich starten möchte?

Offenheit, Teamfähigkeit und vernetztes Denken sind absolute Grundvoraussetzungen. Bring unbedingt eine gute Portion Neugier und Humor mit! Versuche von Anfang an, die Zusammenhänge und vernetzten Strukturen zu erkennen und organisiere dich gut.

10Wie fördert ihr die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt?

Wir fördern die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt durch wöchentliche Kurz-Meetings. Regelmässiges Interesse und Empathie den Teammitgliedern gegenüber sind uns wichtig, ebenso wie gegenseitige Unterstützung. Und manchmal ist es auch einfach ein kurzes, spontanes Schwätzchen im Türrahmen, das den Zusammenhalt stärkt.

11Wie wichtig ist dir die Freiheit, Entscheidungen eigenständig zu treffen? Stichwort Selbstbestimmung?

Sehr wichtig! Ich arbeite ausgesprochen gerne selbstbestimmt und eigenverantwortlich. Das gibt mir ein Gefühl von Vertrauen und Wertschätzung und ist für mich ein ganz wesentlicher Motivationsfaktor.

12Welche Möglichkeiten zur Weiterbildung und beruflichen Weiterentwicklung bieten sich in deinem Bereich?

Es gibt sehr viele Möglichkeiten, da die HR-Arbeit ausgesprochen vielschichtig ist. Da ergeben sich immer wieder neue Wege.

13Welche beruflichen Ziele möchtest du noch erreichen?

Ich habe keine karrieremässigen Ambitionen im klassischen Sinne, aber den grossen Wunsch, meine verbleibenden Arbeitsjahre in einem wertschätzenden, erfüllenden Umfeld zu wirken, in dem zeitliche und personelle Ressourcen angemessen berücksichtigt werden.

16:12 Uhr

Gespräch mit Rita Guggemoos, Mitarbeiterin, Empfang / Bewohneradministration

1Weshalb hast du dich bei der Stellensuche für die pflegimuri entschieden?

Weil mir der direkte Kontakt mit Menschen sehr wichtig ist und ich gerne im Sozialen / Gesundheitswesen arbeite. Die Kombination aus administrativen Aufgaben und zwischenmenschlicher Kommunikation entspricht genau meinen Stärken und Interessen. Zudem schätze ich das grosse Engagement der pflegimuri für das Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner und möchte gern meinen Teil dazu beitragen.  

2Wie sieht dein typischer Arbeitstag/Arbeitsablauf aus?

Mein Tag beginnt am Empfang: Ich betreue die Besucher, nehme Telefonate entgegen und leite diese weiter. Parallel bearbeite ich sämtliche Anliegen – schriftlich, per E‑Mail oder persönlich. Sei es von Mitarbeitenden, Bewohnerinnen und Bewohnern sowie von Besuchenden. Ein weiterer wichtiger Teil meiner Arbeit ist das Erstellen aller externen Rechnungen sowie das anschliessende Inkasso.  

3Welche Hauptaufgaben und Herausforderungen prägen deinen Alltag?

Mein Arbeitsalltag ist eine enge Verknüpfung von administrativen Tätigkeiten und direktem Kundenkontakt am Empfang und am Telefon. Ich bin für fast alles die erste Anlaufstelle – ein bisschen wie ein Schweizer Taschenmesser. Die grösste Herausforderung besteht darin, jede Anfrage zu beantworten und dabei allen gerecht zu werden.  

4Was gefällt dir besonders gut an deinem Job?

Der Job ist sehr abwechslungsreich. Kein Tag gleicht dem anderen. Ich liebe den Austausch mit Bewohnerinnen und Bewohner, Besucherinnen und Besuchern sowie den Kolleginnen und Kollegen am Empfang. Ausserdem mache ich den Rechnungslauf für alle externen Dienste mit grossem Vergnügen.   

5Was gefällt dir besonders am Unternehmen pflegimuri?

Ich empfinde das Arbeitsumfeld als ausgesprochen wertschätzend. Und die klare Ausrichtung auf das Wohl der Bewohner ist jederzeit spürbar. Die gelebten Werte – Menschlichkeit, Qualität und Respekt – zeigen sich in der täglichen Zusammenarbeit. Es ist für mich ein gutes Gefühl, Teil eines Betriebs zu sein, der genau diese Prinzipien verbindet.  

6Wie seid ihr im Team organisiert?

Unser Team ist in verschiedene Rollen und Verantwortlichkeiten aufgeteilt. Jede Person hat klar definierte, wiederkehrende Aufgaben. Etwa E‑Mail‑Bearbeitung, Telefonservice oder Empfangstätigkeiten – und gemeinsam erledigen wir das anfallende Tagesgeschäft.  

7Wie erlebst du den Teamspirit?

Als sehr positiv und motivierend. In unserem Team unterstützt jeder jeden, der respektvolle Austausch ist selbstverständlich. Ich habe ein starkes Gefühl der Zugehörigkeit und des Zusammenhalts.  

8Wie würdest du die Arbeitskultur beschreiben?

Unsere Arbeitskultur ist offen und unterstützend. Alle können Ideen einbringen. Teamarbeit wird grossgeschrieben und wir arbeiten eng zusammen. Herausforderungen sehen wir als Chancen zur Weiterentwicklung.  

9 Welchen Rat würdest du jemandem geben, der neu in deinem Fachbereich starten möchte?

Sei offen, freundlich und geduldig, denn du bist die erste Ansprechperson für Bewohnende, Angehörige, Besucher und Mitarbeitende. Ein respektvoller und ruhiger Umgang, ein klarer Überblick sowie gute Organisation und der klare Fokus sind entscheidend. Gleichzeitig solltest du flexibel und strukturiert sein und Freude am Kontakt mit Menschen haben.  

10Wie fördert ihr die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt?

Wir legen grossen Wert auf offene und ehrliche Kommunikation. Regelmässige Teammeetings fördern den Austausch. Gemeinsame Kaffeepausen oder Mittagessen sowie gelegentliche Feierabend‑Apéros stärken das Vertrauen und die zwischenmenschliche Beziehung.  

11 Wie wichtig ist dir die Freiheit, Entscheidungen eigenständig zu treffen? Stichwort Selbstbestimmung?

Mir ist es sehr wichtig, innerhalb meines Aufgabenbereichs eigenständig Entscheidungen treffen zu können und dabei das Vertrauen des Teams zu spüren. Diese Freiheit motiviert mich, Verantwortung zu übernehmen.

12Was war bisher dein schönster, emotionalster Moment bei der pflegimuri?

Ein besonders bewegender Moment war, als sich ein Bewohner beim Austritt persönlich bei mir bedankte. Er sagte, dass er sich dank meiner freundlichen Art – ich sei der «tägliche Sonnenschein am Empfang» – immer willkommen und sicher gefühlt habe. Dieses Feedback hat mich tief berührt.  

13Welche Möglichkeiten zur Weiterbildung und beruflichen Weiterentwicklung bieten sich in deinem Bereich?

Es gibt Kurse zu Kommunikation, Konfliktlösung und Deeskalation, die speziell für das Arbeiten am Empfang oder Telefon konzipiert sind. 

14Welche beruflichen Ziele möchtest du noch erreichen?

In meiner jetzigen Position habe ich den für mich passenden Aufgabenbereich gefunden. Mein Ziel ist es, weiterhin zuverlässig und professionell zu arbeiten und meine Aufgaben mit hoher Qualität zu erfüllen.

Lebensqualität hat 24 Stunden

Die Bewohnerinnen und Bewohner der pflegimuri möchten ein gutes Leben und nicht nur eine gute Pflege. In diesem Kontext hat der Tag der Bewohnerinnen und Bewohner 24 Stunden und beschränkt sich nicht auf 94 Minuten Pflegezeit pro Tag. Vielleicht denkst du  jetzt, dass dies für die Mitarbeitenden nachteilig ist. Nein, das Gegenteil ist der Fall, wie uns die Erfahrung der letzten Jahre bestätigt. Wir haben unsere Strukturen dieser Philisophie angepasst und immer darauf geachtet, dass Mitarbeitende ebenfalls mehr Wert erfahren. Denn der Arbeitsalltag wird abwechslungsreicher und bietet mehr Spielraum für Kreativität und Spontanität. Das «Miteinander» und «Füreinander» wird ebenfalls gefördert.

Am besten hörst du, was unsere Direktorin Margit Schneider dazu sagt.

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MEINE 24 STUNDEN heisst:

Zeit geben statt Zeit verplanen
Zuhören statt überhören
Zulassen statt verhindern
Verhandeln statt abhandeln
Ermutigen statt bedauern
Respektieren statt verurteilen

Schau rein, es könnte dein neuer Arbeitsplatz sein

Lass uns austauschen

Gerne beantwortet unser Team deine Fragen.
Sei es per Telefon oder per E-Mail. Melde dich! 

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Leitung Human Resources & Bildung
Verena Rey